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(Nicht)Anspruchsberechtigte?
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Die Alternative "Persönliche Assistenz" ist nicht nur für mündige Erwachsene, sondern auch für Minderjährige und Erwachsene mit gesetzlicher Vertretung wichtig.
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24.9.2007 "Die Hoffnung stirbt zuletzt"
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Wir preisen uns wiederholt, auch im Ausland, mit unserem eindrücklichen Sozialsystem. Daher hoffe ich immer noch, dass die Politiker überwiegen werden, die sich ernsthaft mit unserer Situation auseinander gesetzt haben und erkennen, verstehen und daraus die entsprechenden Konsequenzen ziehen
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"Naomi muss sonst ins Heim"
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Naomi Weber ist eine der wenigen (250) Minderjährigen mit schwerer Hilflosigkeit, die während der Woche nach der Schule zu Hause bei ihren Familien sind.
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Der Traum von der eigenen Wohnung
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«Im Moment wohne ich in einem Heim und möchte dringend meine Wohnsituation ändern. Können Sie mir helfen?», schrieb Michael Fries im letzten Jahr an die SGMK. Seine Wunschvorstellung ist die, mit einem ebenfalls behinderten Freund und mit Hilfe der nötigen Assistenz hier, direkt beim Bahnhof Schönbühl, eine eigene Wohnung zu beziehen.
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"Schritte aus der Eingliederungsstätte"
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Nadja Schmid hat eine schwere Muskelkrankheit und benötigt viel Pflege. Sie besucht die Eingliederungsstätte nun nur noch extern. Sie hofft auf eine Arbeitsstelle im Anschluss auf ihre Ausbildung.
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Beispiele von Betroffenen
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Sie sind in einer verflixten Situation und möchten gerne selbstbestimmt leben. Zur Wahrung der Anonymität sind die Beispiele leicht abgeändert.
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"Vom Elternhaus raus in die WG"
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Für Cornelia Wenger war es wie für andere junge Menschen Zeit, das Elternhaus zu verlassen. Statt die Spitex zu beauftragen, hat sie ihre Wohnpartnerinnen als Assistentinnen angestellt.
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"Von der Fremd- zur Selbstbestimmung“
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Michael Kuhn, 59 jährig, ist seit 1999 Tetraplegiker. Nach längerem Altersheimaufenthalt konnte er durch das Assistenzbudget eine Privatlösung realisieren und wieder ein normales Leben zusammen mit seiner Partnerin führen.
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22.12.2007: Assistenzbudget - schöne Bescherung
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Behinderte fordern ihr Recht auf eine selbstbestimmtere Lebensgestaltung. Hierzu gehört insbesondere die freie Wahl zwischen ambulanten und (teil)stationären Pflege- und Betreuungsangeboten sowie die Möglichkeit, selber Persönliche AssistentInnen für die notwendigen Hilfeleistungen zur Alltagsbewältigung anzustellen. Seit zwei Jahren läuft der „Pilotversuch Assistenzbudget“. Zentrale Evaluationsergebnisse liegen vor. Landesweit wäre bei einer generellen Einführung anfangs mit 1'000 Behinderten zu rechnen. Deren Assistenzbudgets würden rund der Hälfte der Kosten einer Unterbringung in einem IV-Wohnheim entsprechen.
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Der lange Weg zur Selbstbestimmung
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Der Anfang eines anderen Lebens. Elke Bartz, Leiterin vom Forum Selbstbestimmte Assistenz (ForseA) in Deutschland schildert, wie sie um Selbstbestimmung kämpfen musste, nachdem sie sich mit ihrer Behinderung konfrontiert sah.
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"Endlich finanziell selbständig"
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Simone Leuenberger hat eine Muskelkrankheit. Dank dem Assistenzbudget konnte sie ihre Erwerbstätigkeit als Lehrerin für Wirtschaft und Recht ausbauen und ist nicht auf IV-Rente und Ergänzungsleistungen angewiesen.
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"Individuelle Assistenz zu Hause..."
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Johanna Ott ist mehrfachbehindert. Sie hat die Kostendiskussion und die schwierige Suche nach einem Heimplatz für Menschen mit schweren Behinderungen am eigenen Leib erfahren.
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"Wieder eigenständig wohnen..."
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Achill Schnetzer ist an CFS erkrankt. Diese führt zu neurologischen, immunologischen und endokrinologischen Störungen. Statt im Pflegeheim lebt er nun in einer eigenen Wohnung.
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"Nicht in Ohnmacht und Fürsorge tauchen..."
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Lic. phil. Daniela Iser (44) ist an Friedreich’s Ataxia erkrankt. Diese progressive Muskelkrankheit hat ihr ursprünglich ganz übliches selbstbestimmtes Leben neben dem anderer gewöhnlicher gesunder Menschen verändert.
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"Leben ohne Atem"
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Nina Dorizzi ist vollständig gelähmt und muss durchgehend beatmet werden. Da sie zwei Monate zu früh ins AHV-Alter kommt, wurde ihr die Teilnahme am Pilotversuch Assistenzbudget verweigert.
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"Meine Eltern werden älter"
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Monika Schenk ist körperbehindert und auf Pflege angewiesen. Sie hat sich auf die Warteliste eingetragen und hofft, dass das Assistenzbudget bald eingeführt wird.
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"Halt durch die Familie geben"
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Rolf Dorizzi ist geistig stark behindert und zerebral gelähmt, kann aber dies und jenes Ämtchen (Gemüse rüsten) erledigen. Er wohnt bei der ebenfalls behinderten Exfrau seines Bruders.
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Brief der gepflegten ExpertInnen
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Zentren für Selbstbestimmtes Leben, Schweiz, Inforum 3/99
Schreibt man Ihnen vor, wie oft Sie duschen sollen, um wieviel Uhr Sie ins Bett müssen, wie lange Sie auf der Toilette sitzen dürfen, oder wer qualifiziert ist, Sie nackig zu sehen? Können Sie entscheiden, wo Sie wohnen wollen, oder ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen wie einem Teil von uns, dass Sie in einen Wohnkomplex einziehen mussten, weil der nun bereits gebaut sei?
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4/08 Insieme: "Mitten drin"
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Er ist - so bleibt zu hoffen - ein Wegbereiter für viele andere: Adrian Ryser, einer von mehreren (hier irrt Insieme) autistischen Personen im Pilotversuch Assistenzbudget.
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12.9.2008 Radio DRS "Echo der Zeit"
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Nach dem Bundesratsentscheid, den Assistenzbeitrag einführen zu wollen, besuchte DRS erneut die Familie von Naomi Weber und Özcan Ates. Wie kommt bei ihnen das Vorhaben an, Minderjährige und Erwachsene mit gesetzlicher Vertretung vom Assistenzmodell auszuklammern?
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4/08 Curaviva: "Assistenzbudget"
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Der Verband Heime und Institutionen Schweiz widmet in seiner Fachzeitschrift die Aprilausgabe dem Assistenzbudget. Interviews mit Teilnehmenden, AssistentInnen, Heimvertretern, ParlamentarierInnen und dem BSV zeigen die nun anstehenden Entscheidungen auf.
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